NEUHEIT

BRIDGE-GUARD® wurde zur Schonung der Brückenkappe bei höchstem Aufhaltevermögen entwickelt.

Das Herzstück der BRIDGE-GUARD – die auf der Brückenkappe verankerte Anschlussplatte – leitet entstehende Anprallkräfte durch ihren nachgiebigen Mechanismus kontrolliert ab. Dies zeigten die Ergebnisse der beim Anfahrversuch durchgeführten Messungen an einer Original Brückenkappe.

Das geringe Eigengewicht der leichten Stahlkonstruktion verringert deutlich die statische Belastung des Bauwerks. BRIDGE-GUARD ist daher auch und gerade für ältere Brückenkonstruktionen empfehlenswert.

Wirkungsweise

Durch die zweistufige Wirkungsweise der Ankerplatte wird zum Schutz der PKW-Insassen der Widerstand in einer ersten Phase gering gehalten. Nach Anprall eines PKW kann BRIDGE-GUARD mit geringem Aufwand in seine Ursprungsstellung zurückgeschoben werden.

Erst bei Überschreiten einer Querverschiebung von 400mm greift ein Bremsmechanismus mit einem verbleibenden Bremsweg von 310mm. Im Versuch mit einem 38 t Sattelzug wurden nur 67% der technisch möglichen Querverschiebung in Anspruch genommen.

Infolge der geringen Querverschiebung von lediglich 480 mm wurde das hinter BRIDGE-GUARD auf der Brückenkappe montierte Geländer während des Anfahrversuches nicht berührt.

Auf der Brücke vorhandene Einrichtungen wie z.B. Lärm- und Sichtschutzwände werden bei einem schweren Unfall vor Beschädigung geschützt. Das nach dem Anprall zwischen BRIDGE-GUARD und einer dahinter angebrachten Einrichtung verbleibende Lichtraumprofil garantiert einen sicheren Flucht- und Rettungsweg.

Konstruktion

Das Standardelement ist 4.000 mm lang und mit 1.250 mm Höhe auf das Umlenken eines 38 t LKW ausgelegt. Zusammen mit der Ankerplatte bringt BRIDGE-GUARD nur 165 kg/m auf die Brücke. Dilatationselemente für unterschiedlichste Bauwerkslängen sind lieferbar.

Die Absenkung am Anfang und Ende der Strecke passt sich mit einer Länge von 4.000 mm an das Rastermaß der Konstruktion an. Die Absenkung wird auch als Übergang auf weiterführende Konstruktionen genutzt.

Vorzugsweise sollte das beim Versuch mitgetestete System SUPER-RAIL verwendet werden.

Zur automatischen Meldung von Unfällen ist BRIDGE-GUARD mit Sensoren aus- bzw. nachrüstbar, damit Rettungs- und Verkehrs - sicherungsmaßnahmen ohne Zeitverlust eingeleitet werden können.

Geprüfte Sicherheit

In einem von der BASt durchgeführten Anfahrversuch hat die Konstruktion die Prüfung zur Aufhaltestufe H4b erfolgreich bestanden. Die Versuchsergebnisse nach DIN EN 1317-2 bestätigen, welche enormen Reserven dieses System besitzt.

Wir bringen Sicherheit auf die Brücken der Welt

Verankerte Anschlussplatte
Verankerte Anschlussplatte
Ausgangsstellung Phase 1 ungebremst Phase 2 gebremst
Ausgangsstellung - ungebremst - gebremst
Brückengeländer mit BRIDGE-GUARD
Brückengeländer mit BRIDGE-GUARD
Standardelement
Standardelement
Absenkung
Absenkung

BASt H4b getestet

Studien der BASt ergaben, dass die Anschlussbewehrungen von Brückenkappen bei Einsatz von starren Verankerungssystemen die bei Anprall eines schweren LKW wirkenden Kräfte nicht aufnehmen können. In bestimmten Fällen ist das Risiko eines Versagens der